Margaretenspitze

Margaretenspitze

Renaissance einer alten Handarbeitstechnik

 

Margaretenspitze ist eine alte, plastische und dreidimensionale Knüpfspitze, die um 1914 von Margarete Naumann aus dem Rippenknoten des Macrame entwickelt wurde.

Die Margaretenspitze inspiriert zu immer wieder neuen Ideen, man kann wunderbar entspannen und abschalten. Der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Um diese anzuregen, existieren auch keine Knüpfanleitungen, bzw. ist im Krieg alles verloren gegangen. Musterstücke sind im Plauener Vogtlandmuseum, im Grassimuseum Leipzig und in Stuttgart zu finden.

Heike Becker interessierte sich schon immer für Handarbeiten, aber als sie im Herbst 2002 in der Schaustickerei die Margaretenspitze erlernte, fühlte sie sich von ihr besonders inspiriert. Sehr schnell begann sie eigene Ideen in rustikalen Naturgarnen, kombiniert mit Schwemmholz, Mineralien, Edelholz und Hühnergöttern, umzusetzen.

Seit 2004 gibt sie selbst die Technik der Margaretenspitze in Kursen und Präsentationen weiter. In den letzten Jahren sind mehrere Colliers und Schmuckstücke entstanden.